Gestartet haben wir mit der standesamtlichen Trauung in der Villa Halstenbek in Hamburg. Zauberhaft und privat kommt diese Location für Trauungen daher, so dass auch dieser Akt nicht ein Pflichtteil vor der Kür ist, sondern ein Event das die Seele berührt.
Ly-Ann und Torsten haben den Gästen und uns schon an diesem Tag den Atem geraubt. Es war einfach wundervoll und entspannt, so dass man die Zeit fast vergessen hätte. Die Vorfreude auf die weltliche Trauung auf dem Kai 10 (Floatin experience of Hamburg) war nun richtig angeheizt und keiner wurde enttäuscht…
Die Anreise zum Kai 10 erwies sich als etwas tricky ;-D Mit einem Strassennamen und „Kai 10“ als Standort ausgestattet machten wir uns auf den Weg und fanden uns in einer Strasse mit vielen Häusern, aber ohne sichtbares Wasser wieder.
Hatten wir “Nicht-Hamburger” doch den Hafen erwartet bei der Angabe „Kai 10“ und was war nun?
Nur Bürogebäude, und das Mercure und weiter oben (was aber schon nicht mehr der Adresse entsprach) Hafenhallen… aber die trugen nicht den Namen „Kai 10“…
Unsere Fragen an Mitarbeiter dieser Hafenhallen brachten nur müdes Achselzuckungen zu Tage, denn Kai 10 sagte scheinbar keinem der Befragten etwas. Das wiederrum brachte uns wirklich ins Schwitzen! Waren wir womöglich an der falschen Stelle von Hamburg gelandet? Hatte unser Navi uns fehlgeleitet? Wir hatten noch eine Dreiviertelstunde aber wussten immer noch nicht wo genau das Ziel lag. Es gibt ja häufiger mal einen Straßennamen doppelt – oder nicht?!
Also wieder in den Wagen und nochmal zu der exakten Adresse gefahren, vor das Mercure… Ok, wir gehen rein und fragen an der Rezeption, die wissen ganz bestimmt wo wir hin müssen, ansonsten haben die ganz sicher Internet und wir können es “er-Googlen”…
….ja was soll ich jetzt noch sagen, als wir Richtung Eingang gehen, steht ein kleines Schild als Wegweiser in unserem Blickfeld „KAI 10“….
…so fanden wir schließendlich doch noch die kleine, feine, auf dem Wasser liegende Insel und waren ganz angetan, von dem edlem Retrostil der 70iger Jahre, das uns in Empfang nahm.
Wenn es sich auch nicht sofort den Blicken umherirrender offenbarte! Vielleicht entstehen so die wirklichen Geheimtips ;-D
Hätten wir gewusst, das es zum Hotel Mercure gehört, wären wir nicht so umhergeirrt sondern direkt drüber gestolpert ;-D doch so war es ein unvergessliches Erlebnis und ein großer Lacher für uns beide, in der letzten Saison.
Ly-Ann und Torsten hatte den Spaß am Schönen für sich gepachtet. Ly-Ann ist durch Ihren Beruf schon vorbelastet und mag es gerne stimmig und passend, aber auch Torsten genießt gerne die Einheit. So kamen auch alle Gäste entsprechend der Gegebenheit in wundervoller Garderobe. In diesem Umfeld fand dann ein grandioses Fest statt, dass von allen Alltäglichkeiten entrückte und jedes Detail zu einer Hommage an das Paar machte.
Gepart mit der grandiosen Aussicht und Ly-Anns Designzauber, war es einfach nur wundervoll und nebenbei bemerkt, diese Hamburger konnten alle feiern! Die Musik setzte ein und die Tanzfläche war von da an nicht mehr leer! Mit diesem Bild vor den Augen verließen wir die Party und gehen davon aus, dass alle Gäste und auch das Paar der Morgensonne noch entgegengetanzt sind. 
